Historie  

 

Der Ursprung der Glockengiesserfamilie Perner finden sich wahrscheinlich in Verona oder Bern. In Pilsen erhielt Johannes Perner 1702 das Bürgerrecht.
Einer seiner Söhne blieb in Pilsen, Josef Perner ging nach Budweis, Matthias Perner nach Eichstätt in Bayern.
Der Eichstätter hatte keine Nachkommen und die Pilsener Linie starb 1904 mit dem letzten männlichen Perner aus.
Von Budweis aus wurden zahlreiche Glocken für berühmte Kirchen gegossen, so für die Theynkirche in Prag, den Dom in Pilsen und andere.

Durch die Zugehörigkeit zur kuk Monarchie finden sich heute noch Zeugnisse der historischen Perner - Gießkunst in Österreich, Böhmen und vielen anderen Ländern.
1895 wurden bereits Glocken von Budweis hach Westafrika geliefert.
Glocken im Wallfahrtsort Svata Hora-Pribram, und in anderen Kirchen sind teilweise noch bis heute erhalten geblieben. Heute läuten wieder in manchen Kirchen Böhmens und Mährens Perner Glocken, gegossen in Passau.
1946 kam der Großvater des jetzigen Glockengießermeisters von Budweis nach Passau – Hacklberg und konnte dort nach der Errichtung des Schmelzofens 1947 die ersten Bronzeglocken wieder giessen.
Nach großem Erfolg mit den ersten Glocken für Kirchen in der Region folgten bald Bestellungen aus ganz Deutschland, Österreich und aller Welt.
Bereits 1952 wurde die Pummerin mit fast 8000 kg für den Passauer Dom gegossen.